WALDKLASSIK 2011

RÜCKBLICK/IMPRESSIONENProgrammheft 2011

PROGRAMMPRESSEBILDERMUSIKERBILD/KUNSTDANK

EIN FLÜGEL STEHT IM WALDE

… oder  wie es zur „Waldklassik“ kam …

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs war einmal ein Schreiner, oder besser gesagt ein Bodenleger.
Er saß gemütlich morgens um halb acht mit Zeitung und Kaffee beim zweiten Frühstück in seinem Büro,
als ein schläfriger junger Mann sein Büro betrat:

„Guten Morgen Herr Weber, könnten Sie mir einen Boden verlegen?
Er soll aus Holz sein und ganz natürlich wirken.
Oder könnten Sie auch den alten abschleifen und vielleicht einölen?
Aber wir haben Kinder. Was ich gar nicht mag, sind…

Peter Weber unterbricht: „Schon gut. Wissen Sie, ich schau mir die Leute erstmal genau an und dann weiß ich, was sie wollen und brauchen…“

Einige Wochen später auf dem Balkönchen in der Schlossgasse bei untergehender Sonne.
Der neue Boden wird eingeweiht, natürlich mit einem Gläschen Grenzacher Rotwein.

Peter Weber: Ich bin übrigens der Peter.
Georg Dettweiler: Und ich der Georg, freut mich.
Peter: Und du bist Berufsmusiker, Cellist und deine Frau ist Pianistin? Interessant.
Georg: Wenn du wüsstest, wie viele Musikerinnen und Musiker in Grenzach-Wyhlen wohnen!
Peter: Wirklich? Keine Ahnung.
Georg: Es gibt Sängerinnen und Sänger, Gambisten, Lautenisten, Pianisten, Bratschisten, Violinisten und Cellisten.

Peter: Die müsste man doch alle mal zu einem Konzert zusammenbringen.
Aber es müsste schon ein ungewöhnlicher Ort sein, z.B. in der Kiesgrube. Lass uns mal auf Suche gehen.

Georg: Aber ich glaube wir bräuchten doch etwas Unterstützung von einem erfahrenen Veranstalter.

Wenige Tage später an der Kaffeetheke im Hieber. Peter trifft den Bauckner Helmut vom Verein für Heimatgeschichte.
Dieser findet alles ein wenig verrückt, sagt aber zu, wenn sein Vorstand mitmacht. Verrückt sei schließlich spannend.
Wieder einige Wochen später. Peter hat einen Platz gefunden, beim Kleintierzuchtverein.

Quintett

Akustikprobe, alles ok. Die Hasenzüchter machen mit!!

Herr Lutz erklärt sich bereit, die Schirmherrschaft zu übernehmen, obwohl alle hoffen, dass man keinen Schirm brauchen wird.
Jeanette Frei macht das Plakatbild und Fotodesigner Thomas Dix wird mit meditativen Fotos die Musik auf seine Weise interpretieren.

Plakat

Für das Programm ist Georg zuständig. Wald und Natur sind natürlich das Thema.
Die Musikerinnen und Musiker sollen, wenn möglich, aus Grenzach-Wyhlen kommen,
bzw. durch die Linie 38 mit uns verbunden sein.

Florian Metz, der Allrounder, wird sich auf seine Weise einbringen, auch mit seinen Gospel-Girls.
…und fertig war die 1.Grenzach-Wyhlener Waldklassik!