Musiker

zurück

Fumi Dettweiler (Klavier) verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in Mailand, wo sie schon früh von Prof. I. Deckers unterrichtet wurde.
Sie studierte an der Toho Gakuen Musikhochschule in Tokyo, später an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Prof. Bernd Zack und Prof. Matthias Kirschnereit. Ihr Diplom, ihr Konzertexamen und das Kammermusikstudium schloss sie mit Auszeichnungen ab. In den folgenden Jahren wirkte sie als Lehrbeauftragte an der HMT Rostock.
Wichtige Anregungen erhielt sie von Prof. Renate Kretschmann-Fischer, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Prof. Vitaly Margulis.Fumi Kobayashi erlangte Preise bei internationalen Wettbewerben und spielte auf wichtigen Konzertpodien wie der Suntory Hall, dem Geijutsu Theater Tokyo und auf zahlreichen europäischen Musikfestivals. Zudem trat sie im Rundfunk sowie im Deutschen, Italienischen und Schweizer Fernsehen auf. Das ZDF übertrug sie im Sonntagskonzert.

Kazumi Suzuki Krapf (Violine), geboren in Tokio, studierte an der Toho-Gakuen Universität für Musik und der Kölner Musikhochschule (Diplom, Konzertexamen und Kammermusikstudium beim Alban Berg-Quartett). Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen gehören unter anderem der 2. Preis sowie der Paolo Borciani-Preis beim 23. internationalen Michelangelo Abbado-Violinwettbewerb in Mailand und der 3. Preis beim 12. internationalen Alberto Curci-Violinwettbewerb in Neapel. Zur Zeit lebt sie mit ihrer Familie in Basel und spielt regelmäßig mit der Klassischen Philharmonie Bonn und dem Kammerorchester Basel. Sie ist außerdem aktives Mitglied des Tokyo Ensembles und des Miyazaki Musikfestivals in Japan.

Katrin Burger (Viola) studierte in Basel bei Christoph Schiller und in Luzern bei Isabel Charisius (Alban Berg Quartett). Intensiven Kammermusikunterricht erhielt sie in Basel mit ihrem Quartett bei Walter Levin (LaSalle-Quartett), Sebastian Hamann, Rainer Schmidt (Hagen Quartett), dem Bennewitz- und Zemlinsky-Quartett.
Sie war Stipendiatin der Villa Musica (DE), Praktikantin beim Tonhalle Orchester Zürich und hatte eine Trial beim London Symphony Orchestra. Zurzeit spielt sie regelmässig mit den Festival Strings Lucerne, dem 21st Century Symphony Orchestra wie auch als Zuzügerin beim Tonhalle Orchester Zürich.

Georg Dettweiler (Cello) war Schüler von Prof. Francis Gouton und Prof. Gert von Bülow. Während seines Studiums beschäftigte er sich mit historischer Aufführungspraxis und nahm später ein Barockcello-Studium bei Prof. Christophe Coin und Peter Skalka an der Schola Cantorum Basiliensis auf.
Weitere wichtige musikalische Erfahrungen sammelte Georg Dettweiler auf internationalen Meisterkursen bei Anner Bylsma, Pieter Wispelwey, Maria Kliegel, Michael Sanderling, Alexander Rudin und Siegfried Palm.
Georg Dettweiler ist Preisträger bei “Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene.
Er konzertierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Usedomer Musiksommer, dem Hohenloher Kultursommer sowie im europäischen Ausland.
Georg Dettweiler ist Mitglied im Kammerorchester Basel und spielt regelmäßig im Sinfonieorchester Basel, Menuhin-Gstaad-Festivalorchester und mit dem „La Cetra“ Barockorchester.

Misha Sandronov (Kontrabass) stammt aus Minsk in Weißrussland. Seit 2004 ist er Solo-Kontrabassist im Sinfonieorchester Basel. Sein Studium sowie die Meisterklasse hat er in München bei Prof. Klaus Trumph abgeschlossen.
Beim 54. Internationalen Musik-Wettbewerb in Genf 1998 wurde er mit dem dritten Preis ausgezeichnet.
Neben der Orchestertätigkeit tritt er regelmäßig als Kammermusiker und als Solist auf.

Die österreichische Sopranistin Miriam Feuersinger stammt aus Bregenz. Im Anschluss an ihre Gesangausbildung am Landeskonservatorium Feldkirch/A setzte sie ihr Studium an der Musikhochschule Basel in der Klasse von Prof. Kurt Widmer fort, wo sie im Frühjahr 2005 mit Auszeichnung abschloss.
Immer wieder ist sie Gast bei den Barockorchestern „Capriccio Basel“, „La Cetra“ und „L’Orfeo“. Auch bei den Händelfestspielen in Göttingen, beim Lucerne Festival und beim Festival International de Musiques Sacrées war sie oft zu hören. Regelmäßig singt sie bei den Bachkantaten in der Basler Predigerkirche.

Florian Metz, (Alphorn, Klavier, Chorleiter) ist als Pianist, Sänger und Kirchenmusiker tätig. Seit 1999 lebt und wirkt er am Hochrhein. Bei seinem vielfältigen musikalischen Wirken ist unter anderem das „Ensemble Bohème“ zu nennen, dessen Mitbegründer er ist oder die musikalische Leitung der Freilichtaufführungen der Volkskunstbühne Rheinfelden. Viel Aufmerksamkeit erntete er in letzter Zeit mit seinem Jugendgospelchor „Voices“ und den Kammeroperettenprojekten mit Sängern des Basler Theaters. Als echtes Multitalent beherrscht er neben der Kunst des Improvisierens eine beachtliche Vielzahl an Instrumenten.

Seit 10 Jahren gibt es Voices, ein Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Wyhlen, jeweils 10 – 15 junge Frauen, die in einem kleinen aber feinen Vokalensemble ihre Stimmen chorisch und solistisch auf einem erstaunlichen Niveau erklingen lassen.
Das Repertoire der ehrgeizigen Mädels besteht aus Gospels, sowie „weltlichen“ Pop-, Rock-,und Jazzarrangements, oft von ihrem Leiter Florian Metz extra für den Chor arrangiert.